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KONRAD FREY

Begleitender Architekt bei der Umsetzung des Kunstprojektes von Sol Lewitt

Vom Künstler gab es anfangs, im September 2003, nur eine erste Handskizze 10x10 cm. Die zur Hälfte in den Boden gesteckte Scheibe sollte an einer Seite durch eine halbkegelförmige Senke freigelegt, und mit dem gewonnenen Aushub an der anderen Seite in Form einer Viertelkugel zugeschüttet, die Oberflächen mit der Wiese wieder begrünt werden. In engem Kontakt mit Sol leWitt und mit den Auftraggebern selbst ist das Projekt parallel zum Baufortgang in seinen Einzelheiten entwickelt und von Konrad Frey für die Ausführung vorbereitet und betreut worden.

Im wesentlichen gab es zwei technische Herausforderungen:
1) die Stabilisierung der teils senkrechten Böschungen: verschiedene Konzepte möglicher Erdarmierung wurden erwogen und schließlich für Steinschlichtung entschieden.
2) die Oberflächenausbildung: Wiese zu aufwändig in Pflege und Erhaltung. Sedum zu abweichend in den Farben. Schließlich Entscheidung für Efeu.

Mithilfe der Beratung durch die spezialisierten Firmen www.krismer.com und www.as-erdenwerke.at sollte eine flächendeckende Gitterarmierung mit automatischer Bewässerung und ein Spezialsubstrat mit eingemischten Efeuschnipseln aufgebracht werden.

Der Künstler hat in New York die Entstehung des Werkes mittels Fotos verfolgt. Als er die Steinschlichtung, die als Unterkonstruktion gedacht war, sah, hat er entschieden, die Bepflanzung wegzulassen.