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GESCHICHTE

Christoph Freiherr von Eibiswald ließ 1651 das Schloss Eybesfeld in seiner heutigen Form und Architektur 20 km südlich von Graz erbauen. Bei einer Unterteilung der Schlösser in Lust-, Wehr-, und Verwaltungschlössern, ist das Schloss Eybesfeld zu den Verwaltungsschlössern zu zählen. Die vier ehemaligen Ecktürme (zwei davon sind noch erhalten) und die Schlossmauer gaben dem Schloss aber auch einen wehrhaften Charakter. Dieser ist auf die während der Bauzeit, durch die Türkenbelagerung Wiens, etwas unsichere Periode zurückzuführen. Bereits im 18. Jahrhundert wurden die Mauern niedergerissen und der land- und forstwirtschaftliche Betrieb ausgebaut. Der Besitz wechselte oft seinen Eigentümer. Die durchschnittliche Behaltedauer seit der Erbauungszeit beträgt 15 Jahre pro Eigentümer und 35 Jahre pro Familie. Nun befindet sich der Besitz seit über 150 Jahren im Eigentum der Familie Conrad-Eybesfeld, welche auch ihren Familiennamen dem Schlossnamen zu verdanken hat.

Das Schloss besteht aus dem Schlosspark, den land- und forstwirtschaftlichen Flächen, dem Fischereirecht in der Laßnitz und den Schlossgebäuden. Der Schlosspark wurde in seiner heutigen Form um 1850, im Stil eines englischen (botanischen) Landschaftsparkes, angelegt. Seit 1976 wurde der Schlosspark regelmäßig erweitert. Das Hochplateau mit Schloss und Nebengebäuden wurde durch den Bau mehrerer Teiche auf der Niederterrasse in seiner Fläche verdoppelt und umfaßt derzeit 17 Hektar. In den letzten Jahren wurden ein 2 km langes Wegnetz und ein Erdwall an der östlichen und nördlichen Schlossparkgrenze errichtet.

Alle Gebäude wurden in den letzten Jahren umfassend saniert. Die Nettowohnfläche beträgt 5.000 m². Die Nebengebäude wurden zu 50 Wohnungen, 2.000 m² Bürofläche und Veranstaltungsräumen umgebaut.

Im Schlosspark wurden Kunstprojekte mit Konzeptkünstlern wie Heimo Zobernig, Michael Schuster oder Sol Lewitt errichtet.