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MARK JENEWEIN/LOVE - Fishhut I und II

Die Aufgabe war einfach und leicht verständlich:
Im Schlosspark Eybesfeld existieren zwei Fischteiche, welche an passionierte Angler (-gemeinschaften) vermietet wurden. Wir sollten zwei Fischerhütten planen, welche im Eigenbau durch die Fischer realisiert werden können. Als Baustoff stand Eichenholz aus den eigenen Wäldern zur Verfügung.

Kern der Entwurfsidee war, den Prototyp einer „klassischen Holzhütte“ so lange zu Deformieren, bis zwei vollkommen aus Holz gefertigte Fischereiskulpturen entstehen. Diese Skulpturen sollten aber keinesfalls die formalen und inhaltlichen Wurzeln des klassischen Holzhauses negieren oder in Frage stellen, sondern vielmehr ein freudvoll-ironisches Statement zum Thema „Fischen im Landschaftspark - heute“ darstellen.

Der Aspekt der Tarnung spielte dabei eine zentrale Rolle: die zunehmend verwitternden Hütten sollten zunehmend zu in der Landschaft liegenden, felsartigen Holzgebilden mutieren – sie sollten mehr und mehr unsichtbar werden. Denn schließlich ist Unsichtbarkeit ein zentraler Erfolgsfaktor der erfolgreichen Beutejagd. Den Jägern sollte damit ein entscheidender Wettbewerbsvorteil eingeräumt werden.



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