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MAX NEUHAUS : SOUND VOLUME = KLANGRAUM

Dieses Projekt im Schlosspark Eybesfeld ist eines der Klang-Werke von Max Neuhaus. Nach vierzehn Jahren als Musiker begann Max Neuhaus mit Klang-Werken, die man weder Musik, noch Veranstaltung nennen kann und entwickelte dafür den Terminus „Sound Installation“. 1998 erfand er Mittel, um unsichtbare, stark konzentrierte Klangfelder, die unabhängig von existierenden physikalischen Strukturen sind, zu konstruieren – unsichtbare Klang-Räume. Ein Zuhörer, der in einen Raum hineintritt, taucht augenblicklich ein in den Klang und wird in einen neuen Bereich der Wahrnehmung transportiert. Wenn er das Feld verlässt, endet der Klang, als ob er niemals da gewesen wäre.

In dieser Form begann Max Neuhaus eine neue Serie von Klang-Werken für offene Außenräume. Das erste jener Werke „Intersection 1“, für die Biennale in Venedig im Jahr 1999, war für zwei lange Klangfelder konzipiert, welche die Arme eines „X“ bildeten - sechs Meter hoch und acht Meter lang. Wo sich die zwei Klänge durchkreuzten, entstand ein kombinierter Klang. Das Werk war auf dem Weg installiert, der zum italienischen Pavillon im Garten führte. Im Jahr 2002 kreierte er ein permanentes Klang-Werk dieser Form für die Promenade du Pin, einer öffentlichen Parkanlage im Zentrum von Genf.

http://www.max-neuhaus.info

english text:

Neuhaus' project for the park in Eybesfeld is one of his Sound Volumes. In 1998 he invented the means to construct invisible highly focused sound fields which are independent of any existing physical structure – invisible blocks of sound. A listener stepping into one is instantly immersed in sound and transported into a new perceptual territory. When stepping out, the sound ceases as if it were never there.
With this form, Neuhaus began a new series of sound works for open outdoor spaces. The first of these, Intersection I, for the Venice Biennial in 1999, was made up of two oblong sound fields placed at angles to form the two arms of an 'X' shape, six meters wide and eight meters long. A composite sound occurred where the two sounds passed through each other. The work was set into the walkway leading to the Italian pavilion in the Gardino. In 2002, he created a permanent work in this form for the Promenade du Pin, a public park near the center of Geneva.